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Erfolg der Workshop-Reihe “Evaluierung psychischer Arbeitsbelastungen”

Klier-WorkshopVor Kurzem konnte die dreiteilige IGeMI-Workshopreihe “Evaluierung psychischer Arbeitsbelastungen” an der Privatuniversität Schloss Seeburg unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer in Zusammenarbeit mit der Frisör Klier GmbH erfolgreich abgeschlossen werden. Ziel war es, vermeidbare psychische Belastungen unter MitarbeiterInnen am Arbeitsplatz zu identifizieren und konstruktive Lösungsvorschläge zu erarbeiten. 

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Die psychische Evaluierungspflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und wird in der unternehmerischen Praxis oft als Ärgernis empfunden. Daher enthält sie das Risiko im schnelllebigen Tagesgeschäft rasch übersehen zu werden. Gerade diese Evaluierungspflicht birgt jedoch wertvolle Potenziale zu einer nachhaltigen Verbesserung der Personalpolitik. Konkret empfiehlt Herr Prof. Stummer, einfache und wirksame Maßnahmen aus der psychischen Evaluierungspflicht abzuleiten. Diese sollten zugleich den Besonderheiten des Unternehmens entsprechen, um ökonomischen und menschlichen Nutzen zu erreichen.

Neu erschienen: Fachbeitrag in der IHK-Zeitschrift

niwi-titelseiteVor Kurzem ist unser Beitrag über den Nutzen der Gefährdungsbeurteilung zur Reduktion psychischer Belastungen in der IHK-Zeitschrift “Niederbayerische Wirtschaft” erschienen. Unsere Empfehlung ist, aus der psychischen Gefährdungsbeurteilung einfache Maßnahmen, die rasch wirken, abzuleiten. Damit wird diese Verpflichtung zur Chance für jedes Unternehmen. Mehr >>>

Expertengespräch: Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz

Für die Umsetzung der Evaluierungspflicht bieten unsere Experten Univ.-Prof. Dr. Achim Hecker und Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer unverbindliche Beratungsgespräche an. Vorteile für Unternehmen bestehen in der neutralen Moderation des Evaluationsprozesses, Auswertung sensibler Daten, Unterstützung bei der Beantragung von Fördergeldern, etc.

Kontakt: Frau Mag. Sabine Katzdobler – per Email unter sabine.katzdobler@igemi.at oder per Telefon 06212/2626-30

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Nachbericht: Info-Abend am 10.06.2015 Evaluierungspflicht psychischer Belastungen

Intensiv diskutierte Inhalte waren: Gesetzliche Vorgaben – Best-Practice Projekt mit Chancen und Risiken – Fördermöglichkeiten. Der Prozess und die Ergebnisse des Best-Practice Projekts eines Unternehmens mit 400 MitarbeiterInnen wurden von Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer begleitet und Projektvorgehen sowie -ergebnisse wurden vom Arbeitsinspektorat der Steiermark ausgezeichnet.Evaluierungspflicht psychische Belastungen, Arbeitsplatz, Gefährdungsbeurteilung psychische Belastung

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Mit der Änderung des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes im Jahr 2013 ist die Evaluierung psychischer Belastungen am Arbeitsplatz verpflichtend. Das Arbeitsinspektorat prüft sowohl die Messung, die Maßnahmen und deren Wirksamkeit. Das Arbeitsinspektorat erkennt die Befragung und Umsetzung nicht an, wenn

  1. das Instrument nicht passend ist
  2. die geplanten Interventionen nicht umgesetzt wurden
  3. eine mangelnde Unterscheidungsmöglichkeit von vulnerablen Gruppen oder spezifischen Merkmalen gegeben ist

Info-Links

Evidenzbasierte komplementäre und alternative Medizin in der intramuralen Versorgung

Es handelt sich hierbei um eine neue Übersichtsarbeit zu Komplextherapien in Deutschland von Tobias Romeyke, Waldhausklinik Deuringen und Harald Stummer, Privatuniversität Schloss Seeburgg2

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  • Inhalt der Übersichtsarbeit: Der Artikel stellt eine Überblick über Komplextherapien, die derzeit im Gesundheitssystem Deutschlands angewendet werden dar. Die Komplextherapien in der intramuralen Versorgung in Deutschland begründen die Basis für eine integrative und interdisziplinäre Erbringung von Gesundheitsdienstleistungen. Diese definieren die Mindestkriterien für die Organisation eines Krankenhauses und ermöglichen eine Integration verschiedener therapeutischer Zugänge. Daher führen sie zu einer intensiven und holistischen Behandlung durch ein speziell trainiertes Team. Das deutsche Modell für Komplex-  therapien kann als Pilotprogramm für die Einführung einer integrativen und patientenorientierten Versorgung in anderen Spitälern weltweit betrachtet werden.
  • Evidence-Based Complementary and Alternative Medicine in Inpatient Care: Take a Look at Europe, Journal of Evidence-Based Complementary & Alternative Medicine. April 2015, 20, 87-93

Intramurale Krankenhauskosten und Verweildauer für die Behandlung von affektiven und somatoforme Störungen

Der Beitrag fokussiert eine aktuelle gesundheitsökonomische Analyse zu affektiven und somatoformen Störungen mit Kostendaten von unterschiedlichen Krankenhäusern Deutschlands.

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  • Inhalt des Beitrags: Diagnosebezogene Kostenanalysen haben für Entscheidungsträger in Krankenhäusern und Finanzierungsträger, aber auch für die internationale Gesundheitspolitik eine hohe Bedeutung. Bisher waren standardisierte Kostenanalysen mit validen Kostendaten nicht verfügbar für die intramurale Versorgung von PatientInnen mit affektiven und somatoformen Störungen.
  • Inpatient hospital costs and length of stay for the treatment of affective and somatoform disorders – evidence from Germany, Risk Management and Healthcare Policy. 2014, 7, 245–252

Versorgungsstrukturen im ambulanten Sektor in Österreich – Daten und Fakten

In einem Beitrag zur deutschen Konferenz für Versorgungsforschung in Düsseldorf 2014 wurde gemeinsam mit den Projektpartnern cover-zeitschrift-palliativmedizinRebmann Research und der UMIT eine Ist-Analyse der „Versorgungsstrukturen im ambulanten Sektor in Österreich – Daten und Fakten“ präsentiert. Diese kumulierte und integrierte Datenbasis gab es bislang nicht

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  • Inhalt des Konferenzbeitrags: Strukturdaten sind für die Beschreibung, Entwicklung und Steuerung eines Gesundheitssystems sowie für die Bedarfs- und Versorgungsplanung essentiell. Ziel der vorliegenden Studie war es, Datenquellen ausfindig zu machen, die es gestatten, die strukturelle Beschaffenheit des ambulanten Versorgungssektors in Österreich zu beschreiben und mit Kennzahlen zu hinterlegen.
  • Zeitschrift für Palliativmedizin 2014, 15