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Ein großer Schwerpunkt auch außerhalb des Gesundheitswesens im engeren Sinn ist das Management von Gesundheit in Betrieben. Dabei zählen nicht nur die inzwischen verpflichtenden Erhebungen psychischer Belastungen, sondern auch Gesamtkonzepte und Spezialthemen wie Führung und Gesundheit. Zum Thema betriebliche Gesundheitsförderung gewann Prof. Harald Stummer als erster Österreicher den Posterpreis beim Deutschen Nationalen Präventionskongress 2009.

Evaluierung psychischer Belastungen

Die Evaluierung psychischer Belastungen ist in Österreich seit Änderung des Arbeitnehmerinnen- schutzgesetzes (ASchG) 2013 verpflichtend. Im Gegensatz zu rein standardisierten Instrumenten vieler Beratungsorganisationen bietet das IGeMI eine forschungsgeleitete individualisierte Evaluierung für Unternehmen jeder Branche an, die die Basis für ein umfassendes Gesundheitsmanagement darstellt.

5.Juni Katzdobler Sabine 44814-7799 ©2015 NICHT ZUM DRUCK NUR FÜR HOMEPAGE Privatuniversität Schloss Seeburg Veröffentlichung nur mit Namensnennung

 

Kontakt: Frau Mag. Sabine Katzdobler

Email Sabine.Katzdobler@igemi.at

Telefon 06212 – 2626 – 30


 

Weitere Vorteile für Unternehmen sind

  • Hohe Akzeptanz der Aufsichtsbehörden durch die Nutzung neuester wissenschaftlicher Standards, gesetzeskonforme Dokumentation
  • Individualisierte Begleitung bei der psychischen Evaluierungspflicht (z.B.: Ableitung individueller und effektiver Maßnahmen)
  • Hohe Akzeptanz der MitarbeiterInnen durch neutrale Moderation und Garantie der Anonymität und Datensicherheit
  • Bei Bedarf begleitende Durchführung von Workshops und Schulungen
  • Nutzung der Erfahrung aus einer Vielzahl von Wissenschafts- und Praxisprojekten
  • Interdisziplinäres Partnernetzwerk

Fachinformationen

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Aktuelle Forschungsprojekte

Best-Practice Projekt: Evaluierung psychischer Belastungen und betriebliche Gesundheitsförderung

Die Evaluierung psychischer Belastungen eines Unternehmens mit 400 MitarbeiterInnen wurde von Univ.-Prof. Dr. Harald Stummer – Professor für Management mit Schwerpunkt Organisation und Gesundheitsmanagement – begleitet. Das Projektvorgehen und die -ergebnisse wurden vom Arbeitsinspektorat der Steiermark ausgezeichnet. Die Rücklaufquote der MitarbeiterInnenerhebung betrug 65,473 %. Insgesamt unterstützten die Ergebnisse einen laufenden Verbesserungsprozess in den Organisationsabläufen.

Weiters erstreckte sich die Durchführung der Evaluierung über einen 6-monatigen Zeitraum. Derzeit werden die Maßnahmen im Rahmen eines Gesundheitsförderungsprogrammes zur finanziellen Unterstützung durch den Fonds Gesundes Österreich eingebracht.

Fördertipp: Projektförderung des Fonds Gesundes Österreich

“Der FGÖ trägt in der Regel 1⁄3 bis 2⁄3 der Projektkosten, die restlichen Kosten müssen durch Eigenmittel oder weitere Finanziers gedeckt werden.” Die Untergrenze für betriebliche Gesundheitsförderungsprojekte beträgt 5.000 €.

Wir sind hier Experten und beraten Sie gerne!

Mehr zur Projektförderung des FGÖ >>>

FitforFuture - MAN Steyr

Im Rahmen eines umfassenden Gesundheitsförderungsprogrammes der MAN Steyr wurden organisationale und führungsrelevante Interventionen zu Gesundheit am Arbeitsplatz durchgeführt.

Gesundheitsförderung in der Ausbildung

Psychogerontologische Pflegeberufe können sehr belastend sein. Wegen des demo-  graphischen Wandels in weiten Teilen Europas, die mit sich verändernden Morbiditätsbildern verbunden ist, wird aber der Bedarf größer. Im Rahmen eines peer-coachings wurden im Krankenanstaltenverbund Wien SchülerInnen aus dem 1. und 3. Ausbildungsjahr dieses Berufes auf individuelle und soziale Bewältungsstrategien der Belastungen vorbereitet.

SKF – Beyond Zero

Das Ziel der SKF Steyr für den Gesundheitsbereich im Rahmen dieser strategischen Ausrichtung ist es, die MitarbeiterInnen gesund zu halten oder gesünder werden zu lassen. Nicht das Vermeiden von Krankheit ist das alleinige Ziel, sondern explizit die Förderung der Gesundheit. Im Rahmen dieses Projektes wurden über mehrere Jahre Aktivitäten – von Betriebsdatenanalysen bis hin zu Implementierungsworkshops – durchgeführt.

Aktuelle Publikationen

Nöhammer, E., Hamader, G., & Stummer, H. (2014, July). Coping in system-induced paradoxes: The example of hospitals in Austria. Paper presented at the 30th EGOS Colloquium, Rotterdam.

Nöhammer, E., Stummer, H., & Schusterschitz, C. (2014). Employee perceived barriers to participation in Worksite health promotion. Journal of Public Health, 22(1), 23-31.

Becker, D., & Stummer, H. (2013). Beratung und Schulung zur Senkung der Krankenstände? Auswirkungen einer ergonomischen Arbeitsplatzberatung im öffentlichen Dienst auf die Krankenstände und das subjektive Gesundheitsempfinden der Beschäftigten. Wirtschaftspsychologie, 15(2/3), 35-42.

Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Stummer, H. (2013). Employee perceived effects of Workplace Health Promotion. International Journal of Workplace Health Management 6(1), 38-53.

Nöhammer, E., & Stummer, H. (2012). Gesundheit, die keiner will? Die Perspektive von MitarbeiterInnen auf Betriebliche Gesundheitsförderung. In W. Kirch, T. Hoffmann & H. Pfaff (Eds.), Prävention und Versorgung (pp. 385-391). Stuttgart: Thieme.

Nolte, A., & Stummer, H. (2012). Employees’ effort-reward imbalance in the banking industry – A discussion paper. International Journal of Behavioural and Healthcare Research, 3(1), 1-10.

Stummer, H., Jäger, M., & Nöhammer, E. (2012, September). Soziodemographische Einflussfaktoren bei der Beantwortung von Fragebögen zur Betrieblichen Gesundheitsförderung. Paper presented at the 4. Nationaler Präventionskongress, Dresden.

Stummer, H., Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Raich, M. (2012). Ziele betrieblicher Gesundheitsförderung. Arbeit an Sozialkapital und gemeinsamen Werten oder doch nur Funktionalismus? . In W. Kirch, T. Hoffmann & H. Pfaff (Eds.), Prävention und Versorgung (pp. 433-439). Stuttgart: Thieme.

Nöhammer, E., & Stummer, H. (2011a). Die Bedeutung des Settings für die Bereiche Prävention und Gesundheitsförderung. Prävention und Gesundheitsförderung, 6(1).

Nöhammer, E., & Stummer, H. (2011b). Public Health – Promoting a professional debate. Journal of Public Health, 19(2).

Nöhammer, E., Stummer, H., & Schusterschitz, C. (2011a). Improving employee well-being through worksite health promotion? The employees’ perspective. Journal of Public Health, 19(2), 121-129.

Nöhammer, E., Stummer, H., & Schusterschitz, C. (2011b, June). Limits of user-led intra-firm innovation processes: the case of worksite health promotion. Paper presented at the EURAM, Tallinn.

Nöhammer, E., Stummer, H., & Schusterschitz, C. (2011c, September). Zukunftsperspektiven Betrieblicher Gesundheitsförderung. Paper presented at the Herbstworkshop der Kommission Personal 2011, Gießen.

Rösler-Schidlack, B., Stummer, H., & Ostermann, H. (2011). Health-related quality of life of family caregivers. Evidence from Hesse. Journal of Public Health, 19(3), 269-280.

Schadenhofer, P., & Stummer, H. (2011). Genderspezifische Vulnerabilität für Burnout in der Gesundheits- und Krankenpflege. Heilberufe Science, 2(2), 42-47.

Stummer, H. (2011, November). Seelische Gesundheit und ihre Gefährdung im Berufsleben. Paper presented at the Pro-Non – Konferenz der Verkehrstherapeuten, Essen.

Stummer, H., Nöhammer, E., Brauchle, G., & Schusterschitz, C. (2011). Betriebliche Gesundheitsförderung in Österreich – Der Ist-Zustand ein Viertel Jahrhundert nach Ottawa. Prävention und Gesundheitsförderung, 6(1), 75-80.

Stummer, H., Nöhammer, E., Jäger, M., & Schusterschitz, C. (2011, September). Ziele und Zielbündel von Unternehmen im Bereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Paper presented at the Tagung der Fachgruppe Arbeits- Organisations-, und Wirtschaftspsychologie der DGP, Rostock.

Nöhammer, E., Eitzinger, C., & Stummer, H. (2010). Wenn Werbung nicht genügt: Information und Kommunikation in der Betrieblichen Gesundheitsförderung. In G. Faller (Ed.), Lehrbuch der Betrieblichen Gesundheitsförderung (pp. 128-133). Bern: Hans Huber.

Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Stummer, H. (2010a, March). Creating and maintaining individual well-being: The potential of worksite health promotion. Paper presented at the 9th Conference of the European Academy of Occupational Health Psychology, Rome.

Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Stummer, H. (2010b). Determinants of employee participation in Workplace Health Promotion. International Journal of Workplace Health Management, 3(2), 97-110.

Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Stummer, H. (2010c, March). Perspectives of workplace health promotion. Paper presented at the 9th Conference of the European Academy of Occupational Health Psychology, Rome.

Nöhammer, E., Stummer, H., & Schusterschitz, C. (2010, November). Employee perceived barriers to participation in worksite health promotion. Paper presented at the Herbstworkshop 2010 Kommission Personal des VHB, Gießen.

Rösler-Schidlack, B., Stummer, H., & Ostermann, H. (2010). Gesundheitsbezogene Lebensqualität und soziale Unterstützung bei Pflegenden Angehörigen. Pflegewissenschaft, 10(2), 75-86.

Schaffenrath-Resi, M., Eitzinger, C., & Stummer, H. (2010). Betriebliche Gesundheitsförderung in Österreichs Krankenhäusern. Pflege und Gesellschaft, 15(2), 145-162.

Schusterschitz, C., Geser, W., Nöhammer, E., & Stummer, H. (2010, March). Committed employees are healthy employees? Employee commitment and health relevant work attitudes and behaviors. Paper presented at the 9th Conference of the European Academy of Occupational Health Psychology, Rome.

Schusterschitz, C., Stummer, H., Nöhammer, E., & Geser, W. (2010, March). Good citizens are healthy citizens? – OCB and health-related attitudes and behaviours. Paper presented at the 9th Conference of the European Academy of Occupational Health Psychology, Rome.

Stummer, H., Müller, G., Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Schaffenrath-Resi, M. (2010). Betriebliche Gesundheitsförderung für MitarbeiterInnen österreichischer Krankenhäuser. Österreichische Plegezeitschrift(6-7), 22-23.

Stummer, H., Nöhammer, E., & Eitzinger, C. (2010). Innerbetriebliche Kommunikationspolitik und Gesundheitslernen. In W. Kirch, M. Middeke & R. Rychlik (Eds.), Aspekte der Prävention (pp. 236-240). Stuttgart: Thieme.

Stummer, H., Nöhammer, E., & Schusterschitz, C. (2010, March). Leadership and health – Conceptual considerations and empirical evidence. Paper presented at the 9th Conference of the European Academy of Occupational Health Psychology, Rome.

Nöhammer, E., Eitzinger, C., Schaffenrath-Resi, M., & Stummer, H. (2009). Zielgruppenorientierung und Betriebliche Gesundheitsförderung -Angebotsgestaltung als Nutzungshemmnis Betrieblicher Gesundheitsförderung aus Mitarbeiterperspektive. Prävention und Gesundheitsförderung, 4(1), 77-82.

Nöhammer, E., Schusterschitz, C., & Stummer, H. (2009). Nutzenpotenziale und Effekte betrieblicher Gesundheitsförderung. Gruppendynamik und Organisationsberatung, 40(4), 425-439.

Stummer, H., Nöhammer, E., Brauchle, G., & Eitzinger, C. (2009a). Betriebliche Gesundheitsförderung in Österreich. Paper presented at the 3. Nationaler Präventionskongress Dresden.

Stummer, H., Nöhammer, E., Brauchle, G., & Eitzinger, C. (2009b, November). Leadership and health. Paper presented at the 3. Nationaler Präventionskongress, Dresden.

Stummer, H., Nöhammer, E., Innreiter-Moser, C., & Eitzinger, C. (2009a, September). Gesundheitszirkel und organisationales Lernen. Paper presented at the 6. Tagung der Fachgruppe Arbeits- und Organisationspsychologie der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (DGP), Wien.

Stummer, H., Nöhammer, E., Innreiter-Moser, C., & Eitzinger, C. (2009b, May). Safety culture: An integrated learning model. Paper presented at the 14th European Congress of Work and Organizational Psychology, Santiago de Compostela.

Stummer, H., Rösler-Schidlack, B., Nöhammer, E., Ostermann, H., & Eitzinger, C. (2009). Der Gesundheitszustand von pflegenden Angehörigen im Vergleich zur Normbevölkerung. Paper presented at the 3. Nationaler Präventionskongress Dresden.

Stummer, H., Rösler-Schidlack, B., Ostermann, H., Brauchle, G., & Eitzinger, C. (2009, November). Gesundheitliche Auswirkung sozialer Unterstützung bei pflegenden Angehörigen. Paper presented at the 3. Nationaler Präventionskongress, Dresden.

Stummer, H., Eitzinger, C. & Innreiter-Moser, C. (2008, June). Behind the scenes, between the lines. Dis-membering the dark side of organization. Full paper contribution to conference proceedings, Sheffield.

Stummer, H., Innreiter-Moser, C., Moldaschl, K., Schaffenrath-Resi, M., & Eitzinger, C. (2008). Partizipatives Gesundheitslernen in Organisationen. Gruppendynamik und Organisationsberatung 39(3), 351-365.

Stummer, H., Nöhammer, E., Schaffenrath-Resi, M., & Eitzinger, C. (2008). Interne Kommunikation und Betriebliche Gesundheitsförderung – Informationshemmnisse bei der Umsetzung von Betrieblicher Gesundheitsförderung aus Mitarbeiterperspektive. Prävention und Gesundheitsförderung, 4(3), 235-240.

Badura, B., & Stummer, H. (2007). Betriebliches Gesundheitsmanagement und Werte. In W. Böhnisch, G. Reber & D. Hechenberger (Eds.), Werteorientierte Unternehmensführung in Theorie und Praxis II (pp. 281-284). Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag.

Stummer, H. (2007a, July). Dancing for health and well-being. Paper presented at the 23rd EGOS Colloquium, Wien.

Stummer, H. (2007b). Entsolidarisierung von Führungsverhalten und mögliche Auswirkungen auf die Gesundheit. Industrielle Beziehungen, 14(3), 270-278.

Stummer, H. (2007c). Gesundheitsförderung an österreichischen Universitäten. Prävention und Gesundheitsförderung, 4, 235-239.

Stummer, H. (2007d, May). Operative managers and health. Paper presented at the XIIIth European Congress of Work and Organizational Psychology, Stockholm.

Stummer, H. (2007e, June). The possibility of evidence-based health management. Paper presented at the 13th Annual International Sustainability Development Research Conference, Västerås.

Böhnisch, W., Krennmayr, N., & Stummer, H. (Eds.). (2006). Gesundheitsorientierte Unternehmensführung. Wiesbaden: DUV.

Hubmer, F., Krennhuber, E., Stummer, H., & Traunmueller, G. (2006). Sicherheitskultur am Arbeitsplatz – Die Frima SKF am Standort Steyr in Oberösterreich. In W. Böhnisch, G. Reber, G. Leichtfried & D. Hechenberger (Eds.), Werteorientierte Unternehmensführung in Theorie und Praxis (pp. 271-279). Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag.

Stummer, H. (2006a, March). A Copernican turn in health and well-being in the workplace: Lesson for other management disciplines? Paper presented at the First Winter Conference, Nordic Academy of Management, Umeå.

Stummer, H. (2006b). Gesundheit im Spannungsfeld. In W. Boehnisch, G. Reber, G. Leichtfried & D. Hechenberger (Eds.), Werteorientierte Unternehmensführung in Theorie und Praxis (pp. 171-184). Frankfurt am Main: Peter Lang Verlag.

Stummer, H. (2006c). Gesundheit im Unternehmen: Ein Plädoyer für eine Werteperspektive. In W. Boehnisch, N. Krennmair & H. Stummer (Eds.), Gesundheitsorientierte Unternehmensführung – Eine Werteperspektive (pp. 1-15). Wiesbaden: DUV.

Stummer, H., Innreiter-Moser, C., & Moldaschl, K. (2006, July). Learning to be healthy: Workplace health promotion as case of individual and organizational practice and process learning. Paper presented at the 22nd EGOS-conference, Bergen.